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Der Forschungsverbund „Anthropologie und Ethik“ der Universität Heidelberg, in dem das FIIT mit dem Interdisziplinären Forum für Biomedizin und Kulturwissenschaften (IFBK) und der Karl-Jaspers-Professur für Philosophische Grundlagen der Psychiatrie und Psychotherapie kooperiert, hat im Rahmen des Marsilius-Kollegs der Universität Heidelberg ein neues Projekt gestartet: das Marsilius-Projekt Verkörperung als Paradigma einer evolutionären Kulturanthropologie. Die Projektgruppe konstituierte sich mit einer Sitzung der beteiligten WissenschaftlerInnen im FIIT am 18. Januar 2013. Am 13. März 2013 hat der Rektor der Universität Heidelberg auf Empfehlung des Auswahlausschusses des Marsilius-Kollegs das Projekt „Verkörperung als Paradigma einer evolutionären Kulturanthropologie“ als Marsilius-Projekt akzeptierte. Zu dieser positiven Entscheidung trugen auch zwei externe Gutachten bei. Der Auswahlausschuss sowie das Rektorat sehen in dem Projekt einen wichtigen Heidelberger Beitrag zur interdisziplinären Grundlagenforschung. Der Gesichtspunkt der Verkörperung scheint geeignet, sowohl einen reduktionistischen als auch einen dualistischern Ansatz in der Anthropologie zu vermeiden. Das Vorhaben erfordert einen besonders intensiven Dialog zwischen den beteiligten Disziplinen aus den Lebens-, Sozial-, Kultur- und Geisteswissenschaften. Neben den Beiträgen zur anthropologischen Grundlagenforschung verspricht sich die Universität von diesem Projekt auch praktische Erkenntnisse, die für die Politikberatung fruchtbar gemacht werden können. |